Braucht Dad zusätzliche Chemotherapie für Kopfkrebs?


Wir respektieren Ihre Privatsphäre. Mein Vater hat sich im letzten Jahr einer radikalen Neck-Dissektion unterziehen müssen, weil ihm Krebs auf der Zunge lag. Er beendete die Bestrahlung vor ein paar Wochen und hatte keine Anzeichen von Krebs.

Wir respektieren Ihre Privatsphäre.

Mein Vater hat sich im letzten Jahr einer radikalen Neck-Dissektion unterziehen müssen, weil ihm Krebs auf der Zunge lag. Er beendete die Bestrahlung vor ein paar Wochen und hatte keine Anzeichen von Krebs. Der Strahlenonkologe sagt, er sei mit der Behandlung fertig und von Krebs geheilt. Sein medizinischer Onkologe empfiehlt jetzt eine Chemotherapie, um eine Heilung zu gewährleisten. Sollten wir eine zweite Meinung einholen oder mit dieser aggressiven Maßnahme gehen, um sicherzustellen, dass der Krebs nicht zurückkehrt?

Fortgeschrittene Krebserkrankungen im Kopf- und Halsbereich erfordern oft eine multimodale Therapie, die Operation, Bestrahlung und Chemotherapie einschließt. Chemotherapie wird oft als "Radiosensitizer" verwendet, was bedeutet, dass die Krebszellen dadurch besser auf Strahlung reagieren können. In Verbindung mit Bestrahlung wird es oft in geringeren Dosen und seltener verabreicht als bei einer primären Behandlung.

Was Ihr medizinischer Onkologe vielleicht empfiehlt, ist eine Form der Chemotherapie, die wir "post-adjuvant" nennen würden, weil Es wird nach Operation und Bestrahlung verabreicht, um das Risiko zu verringern, dass Krebs an der primären Stelle wieder auftritt, und um das Risiko der Ausbreitung auf andere Körperteile zu verringern.

Es kann einige pathologische Merkmale geben, die während der Behandlung festgestellt wurden die mikroskopische Untersuchung des Krebses Ihres Vaters, die darauf hindeutet, dass er sich aggressiver verhält. Mikroskopische Invasion in Blutgefäße, das Lymphsystem und Nerven sind allesamt aggressive Merkmale im Kopf-Hals-Krebs. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie diese Behandlung durchführen oder nicht, sollten Sie die Gründe für eine Chemotherapie mit den behandelnden Ärzten Ihres Vaters besprechen. Und wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ist eine zweite Meinung immer eine Option.

Weitere Informationen finden Sie im Krebszentrum für Mündliche, Kopf- und Halskrebs im Alltag.

Zuletzt aktualisiert: 14.04.2008

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